5. September 2013

Pazifikflüge sind fürs Klima besonders schlecht

Mit dem Flugzeug zu reisen, ist schlecht fürs Klima.

Doch nicht alle Flugrouten sind gleich schlecht. Forscher vom Massachusetts Institute of Technology haben 83.000 Flugstrecken untersucht und geschaut, wie dort jeweils die Chemie der Atmosphäre aussieht. Dabei kam heraus, dass die Flugzeuge an bestimmten Stellen mehr vom Treibhausgas Ozon entstehen lassen als an anderen Stellen. Besonders empfindlich ist die Atmosphäre über dem Pazifik, nordöstlich der Salomoninseln. Das heißt, dass Flüge Richtung Australien und Neuseeland besonders schlecht fürs Klima sind. Laut den Forschern entstehen dort pro Kilogramm Stickoxid aus den Flugzeugmotoren rund 15 Kilogramm Ozon. Das ist fünf Mal mehr als auf einem Flug über Europa.

Auch die Jahreszeiten spielen eine Rolle dabei, wie viel Ozon entsteht. In der Studie im Fachmagazin "Environmental Research Letters" heißt es, in Zukunft könnten die Flugrouten um besonders sensible Gebiete herum geleitet werden. Allerdings müsse dann auch der höhere Spritverbrauch beachtet werden - und die Entstehung anderer Treibhausgase wie Methan.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)