5. September 2013

Open Access: Aktionsbündnis gegen Urheberrechtsreform

Öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse sollten der Öffentlichkeit auch zugänglich gemacht werden.

Das sehen viele Forscher so und unterstützen die Open-Access-Bewegung. Ein neues Gesetz soll es Wissenschaftlern in Zukunft ermöglichen, ihre Fachartikel immerhin ein Jahr nach der Erstveröffentlichung kostenlos ins Internet zu stellen. Das Gesetz geht einem Aktionsbündnis allerdings nicht weit genug. Der Zusammenschluss, zu dem unter anderem die Hochschulrektorenkonferenz, die Helmholtz-Zentren und die Max-Planck-Gesellschaft gehören, hat den Bundesrat daher aufgefordert, dem Vorhaben nicht zuzustimmen. Kritisiert wird unter anderem, dass von der geplanten Änderung das gesamte wissenschaftliche Personal an den Unis ausgenommen ist. Außerdem sei die Frist von einem Jahr viel zu lang. Das Recht der Zweitverwertung müsse nach der Wahl ganz neu geregelt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)