5. September 2013
Erst letzte Woche war es wieder soweit: Einem unschuldigen Tier wurde Spionage vorgeworfen.
Diesmal traf es einen Storch in Ägypten. Die Behörden hielten ein kleines Gerät, das an seinen Federn befestigt war, für Spionage-Ausrüstung. Tatsächlich war es aber nur eine Marke, mit der sich Vogelwanderungen nachverfolgen lassen.
Die BBC berichtet von mehreren Spionageverdachtsfällen. So hielten 2011 die saudischen Behörden einen Geier für einen Spion Israels und sogar Haien wurde schon vorgeworfen, im Auftrag Israels dem ägyptischen Tourismus schaden zu wollen. 2007 machten Sicherheitskräfte im Iran eine Horde Eichhörnchen dingfest, die sich unerlaubt in der Nähe einer Atomanlage aufhielt.
Doch wie die BBC schreibt, gibt es durchaus echte Fälle, in denen Tiere zur Spionage eingesetzt wurden, mal mehr, mal weniger erfolgreich: So machten Brieftauben schon geheime Fotos, und die CIA setzte einer Katze eine Abhörwanze ein. Fledermäuse sollten Brandbomben in Holzhäuser bringen, und Delfine sollten Unter-Wasser-Minen suchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)