6. September 2013

Rassismusvorwurf: "Washington Redskins" sollen Namen ändern

Mit Radiospots gegen ein Football-Team: Seit den 30er Jahren gibt es die "Washington Redskins" - jetzt soll der Name geändert werden.

Das fordert ein Stamm amerikanischer Ureinwohner. "Redskins", also "Rothäute", sei rassistisch. Deshalb hat der Oneida-Stamm kritische Spots bei Radiosendern in Washington geschaltet. Bei Auswärtsspielen sollen sie auch in anderen Städten laufen. Darin fordert der Vorsitzende der Oneida Nation, Stammesmitglieder als Amerikaner zu behandeln. Die Profi-Liga NFL müsse den rassistischen Ton im Clubnamen anprangern. In diesem Jahr hatten schon Politiker eine Namensänderung gefordert. Der Besitzer der Washington Redskins lehnte das ab.

Der Oneida-Stamm kommt aus der Gegend von New York. In diesem Jahr hat er einer Schule 10.000 US-Dollar gezahlt - weil sie ihre Sportteams von "Redskins" in "Hawkeyes" umbenannt hat.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)