6. September 2013

Forscher: Naturschutzgebiete gezielter ausweisen

Für einen effektiveren Artenschutz müssen wir uns auf einige Hotspots konzentrieren.

Das fordert der Wissenschaftler Stuart Pimm von der Universität North Carolina. Er und sein Team haben nämlich herausgefunden, dass in bestimmten Gebieten auf der Erde besonders viele Pflanzen wachsen und Tiere leben. Im Fachmagazin "Science" schreiben die Forscher, dass allerdings nur sechs Prozent dieser Gebiete unter Schutz stehen.

Besonders artenreich sind Pimm zufolge tropische und subtropische Inseln, zum Beispiel in der Karibik, oder die Wälder in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien sowie Ökosysteme am Mittelmeer. Die Gebiete machten nur ein Sechstel der Landoberfläche aus - in ihnen seien aber zwei Drittel aller Pflanzenarten weltweit zu finden.

Für ihre Studie hatten Pimm und sein Team eine der weltweit größten Datenbanken für Artenvielfalt im englischen Kew benutzt und ausgerechnet, in welchen Regionen besonders viele Pflanzen vorkommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)