6. September 2013
Immer wenn es schnell gehen muss, ist er weg - der Autoschlüssel.
Auch gerne verschwunden: Das Portemonnaie, das Handy oder die Sonnenbrille. Medieninformatiker der Universität Ulm haben für dieses Problem jetzt eine Lösung entwickelt: eine Suchmaschine, die in geschlossenen Räumen und in Möbelstücken nach Gegenständen suchen kann. Sie heißt passenderweise "Find My Stuff".
Das Ganze funktioniert so: Das gewünschte Objekt, zum Beispiel Handy oder Schlüssel, muss mit einem speziellen Aufkleber versehen werden, der mit Funkmodulen ausgestattet ist. Und auch die Möbelstücke, zum Beispiel Kommoden, werden ähnlich präpariert. Die Suchanfragen laufen dann über eine speziell programmierte Internetseite. Der Nutzer gibt ein: Wo ist der Schlüssel? Der Computer schickt die Anfrage los und antwortet mit Sätzen wie "In der zweiten Schublade der Kommode" oder "Zwischen Sofa und Tisch".
Die Medieninformatiker erhoffen sich, dass irgendwann ein Möbelkonzern mit ihrer Erfindung in Serie geht. Bis dahin brauche es aber noch viel Zeit und Geld, um die Suchmaschine weiter zu entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)