6. September 2013
Perfektes Training und gesundes Leben können selbst manche Profi-Sportler nicht vor dem plötzlichen Herztod bewahren.
Sportmediziner haben vor, das Phänomen genauer zu beleuchten. Eine neue Forschungsinitiative des Bundesinstituts für Sportwissenschaft will zum Beispiel herausfinden, warum scheinbar gesunde Menschen unerwartet und ohne erkennbaren Anlass zusammenbrechen. Oft liegt den Todesfällen eine unerkannte Herzerkrankung zugrunde. Der wohl bekannteste Fall ist der des Fußballers Marc-Vivien Foé. Der Nationalspieler Kameruns war beim Confed Cup 2003 in Frankreich während eines Spiels wegen Herzversagens kollabiert und gestorben - im Alter von 28 Jahren.
Im vergangenen Jahr hatte die Universität des Saarlandes damit begonnen, plötzliche Todesfälle im Sport zu registrieren. Dadurch sollen die tatsächliche Größenordnung und die Ursachen der Fälle möglichst genau erfasst werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)