6. September 2013
Wegweisende Arbeit zu quantenmechanischen Prozessen - die hat der Physiker Immanuel Bloch geleistet. Dafür ist er heute mit dem Körber-Preis ausgezeichnet worden.
Etwas genauer hat das Olaf Scholz, Laudator und Oberbürgermeister von Hamburg, bei der Preisvergabe formuliert: Professor Bloch "fand heraus, wie man mikroskopische Prozesse im Innern von Festkörpern nach außen hin sichtbar macht - das galt bisher als nicht möglich."
Dafür hat Bloch einen sogenannten Quantensimulator entwickelt, der die Prozesse in festen Körpern abbildet.
Der Preis ist mit 750.000 Euro dotiert und wird seit 1985 von der Körber-Stiftung vergeben.
Immanuel Bloch ist Leiter des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching bei München und Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Ein Porträt des Preisträgers gibt es bei "Forschung aktuell" im Deutschlandfunk.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)