6. September 2013
Antworten auf Fragen, die noch nicht gestellt wurden - das erhofft sich Raumfahrtunternehmer Eric Béranger von einem neuen "Superauge" für den Nachfolger des Weltraumtelekops Hubble.
Das sogenannte Spektrometer ist etwa so groß wie eine Telefonzelle, 230 Kilogramm schwer und 160 Millionen Euro teuer. Heute wurde das "Superauge" vom Hersteller an die europäische Weltraumorganisation Esa übergeben.
Erst in fünf Jahren soll das Teleskop in die Erdumlaufbahn gebracht werden, 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, und von da Bilder aus den Tiefen des Alls liefern. So soll die Entstehung des Universums vom Urknall über die Planetenbildung bis heute erforscht werden.
Auch die US-amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa und die CSA aus Kanada sind an dem Projekt beteiligt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)