6. September 2013
Die Bundeswehr sucht händeringend nach Nachwuchs. Und das lässt sie sich auch einiges kosten.
Wie das "Handelsblatt" berichtet, hat die Bundeswehr im vergangenen Jahr mehr Geld für Personalwerbung ausgegeben als jemals zuvor: insgesamt 20 Millionen Euro. So steht es in einer Antwort des Verteidigungsministeriums an die Linksfraktion. Mit dem Geld wurde Reklame in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet bezahlt. Die Summe war mehr als doppelt so hoch wie 2011.
Seit Juli 2011 hat die Bundeswehr mit massiven Nachwuchsproblemen zu kämpfen, weil damals die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Freiwillige sollen die Lücken stopfen. Die Kampagne richtet sich vor allem an Schüler und Studenten. Laut "Handelsblatt" wurde wegen der vielen unbesetzten Stellen vor kurzem ein Krisenstab bei der Bundeswehr eingerichtet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)