6. September 2013

US-Behörde präsentiert Arsen-Untersuchung: Werte im Reis zu niedrig für kurzfristige Schäden

Die US-Lebensmittelbehörde hat Entwarnung wegen möglicherweise Arsen-verseuchtem Reis gegeben.

Sie gibt an, 1.300 Sorten von Reis- und Reisprodukten getestet zu haben, darunter Reiskuchen und Babybrei. Eine Servierportion enthalte zwischen drei und sieben Mikrogramm Arsen - das sei kurzfristig nicht schädlich für den Menschen. Experten räumen aber ein, dass man kaum etwas über langfristige Auswirkungen sagen könne. Dazu will die Behörde eine Risikoanalyse erstellen und auch einzelne Bevölkerungsgruppen wie Kinder untersuchen.

Vergangenes Jahr hatten Verbraucherschützer in den USA niedrigere Grenzwerte für Arsen in Nahrungsmitteln gefordert. Besonders brauner Reis enthalte hohe Werte. Arsen kommt natürlich in der Umwelt vor. In höheren Dosen kann der Stoff beim Menschen Krebs auslösen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)