9. September 2013
Vier Monate lang galt er als verschollen.
Im Mai hatte sich ein Wanderer aus Uruguay aufgemacht, über die Anden von Chile nach Argentinien zu gelangen. Seine Familie hatte er gebeten, ihn nach einer Woche als vermisst zu melden, wenn er sich nicht melde. Seitdem hatte niemand mehr etwas von ihm gehört.
Jetzt wurde er von Grenzbeamten in einer Schutzhütte in den Anden entdeckt, auf 4.500 Metern Höhe. Der 58-Jährige hatte 20 Kilo abgenommen und war dehydriert, doch er lebte. Wie die argentinische Nachrichtenagentur Télam berichtet, hatte er sich von Rosinen und etwas Zucker ernährt, der für Notfälle in den Schutzhütten deponiert wird. Er wird jetzt in einem Krankenhaus in San Juan in Argentinien behandelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)