9. September 2013

Arzneikonzern Boehringer bestätigt Sicherheit von Raucher-Medikament

Mit keinem anderen Medikament macht der Arzneimittelkonzern Boehringer Ingelheim soviel Geld wie mit Spiriva, einem Mittel für Patienten mit Raucherlunge.

In einem Test mit 17.000 Patienten hat der Konzern jetzt die Sicherheit der Arznei bestätigt. Sie ist seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt und kommt in zwei verschiedenen Formen: Einmal als Pulver und einmal als Zerstäuber, mit dem Tröpfchen eingeatmetet werden. Vor einiger Zeit hatte eine Studie für Aufsehen gesorgt, in der es hieß, dass die Tröpfchen-Variante des Medikaments das Sterberisiko erhöhen könnte. Forscher hatten vor allem auf Gefahren für Herzpatienten hingewiesen. Wie jetzt im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" zu lesen ist, ist das Sterberisiko bei Herzpatienten aber immer ähnlich groß, egal ob sie Spiriva als Pulver oder als Tröpfchen einatmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)