9. September 2013
Wir blicken im "Rückspiegel" in die Geschichte: Heute vor 65 Jahren ging es los mit Nordkorea. Der Staat wurde am 9. September 1948 ausgerufen.
Koreas Teilung geht auf eine ähnliche Ausgangsituation zurück wie die Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Korea wurde von den Siegermächten, den USA und der Sowjetunion, in Besatzungszonen aufgeteilt. Korea war damals ein Teil Japans, das den Krieg verloren hatte. Als Trennlinie in Korea wurde der 38. Breitengrad festgelegt - das ist noch heute die Grenze zwischen Nord- und Südkorea.
Der Norden Koreas kam unter Kontrolle der Roten Armee. Die Sowjetunion hatte Interesse an einem Nachbarland, das ihr wohlgesinnt ist. Sie förderte deshalb, dass dort kommunistische Strukturen entstanden. Unter anderem dadurch, dass Exilkoreaner aus der Sowjetunion in den Norden Koreas übersiedelten.
Ausgerufen wurde der neue Staat von Kim Il-sung, dem Großvater des aktuellen Machthabers Kim Jong-un. Der Staatsgründer zettelte wenige Jahre später den Korea-Krieg an, der bis heute nicht offiziell beendet ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)