9. September 2013
Im Tagesthema heute geht es um das Olympische Komitee, das gestern Japan zum Austragungsort der Olympischen Spiele 2020 bestimmt hat. In unserer Rubrik "Glasklar" schauen wir ins Lexikon und erklären dazu den Begriff "Demonstrationssportart".
Das waren Vorführungen oder Wettbewerbe im Rahmen der Spiele, die aber keine offiziellen Olympischen Wettkämpfe waren. Oft wurden dabei Sportarten getestet, die dann später Olympische Disziplinen wurden. So war das zum Beispiel bei Beachvolleyball 1988.
Als die Olympischen Spiele letztes Mal in Tokio stattfanden, 1964, war "Budó" eine Demonstrationssportart. Das ist der Oberbegriff für alle japanischen Kriegskünste wie Jiu Jitsu, Judo oder Karate. Sie enthalten alle neben der reinen Kampftechnik auch eine Philosophie oder innere Lehre. Von den Budó-Künsten hat es nur Judo zur olympischen Disziplin geschafft. Und auch die Demonstrationssportarten gibt es bei Olympia nicht mehr. Sie wurden vor gut zehn Jahren abgeschafft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)