9. September 2013

Polarlichter werden mit einfachen Kameras vermessen

Wer das Glück hat, in Nordeuropa ein Polarlicht zu sehen und auch noch zu fotografieren, der kann vielleicht der Forschung helfen.

Amateurfotografen, die ihre Bilder mit GPS-Codes gemacht haben, können sie bald an Wissenschaftler aus Japan und Alaska weitergeben, denn die haben eine neue Technik entwickelt, um die grünen, roten und blauen Schleier besser zu vermessen. Sie stellten einfach zwei Spiegelreflexkameras mit Fischaugenlinsen in einigen Kilometern Entfernung auf, die gleichzeitig Bilder machten. Hinterher ließen sie sich zu 3D-Aufnahmen zusammenfügen. Mit Hilfe der GPS-Daten der Kameras waren ihre Standorte so genau zu bestimmen, dass die Wissenschaftler die Höhe der Polarlichter berechnen konnten.

Die Forscher wollen, dass bald auch Amateure Bilder einreichen, die sie dann auswerten können.

Nachzulesen ist die Methode in den "Annales Geophysicae".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)