9. September 2013
So dunkel wie in der chilenischen Atacama-Wüste ist es kaum irgendwo sonst auf der Welt.
Und weil es dort extrem selten regnet, ist auch die Sicht auf den Nachthimmel besonders gut. Mehrere Teleskope stehen dort, doch mit einem hatten die Angestellten seit zweieinhalb Wochen nicht mehr in den Himmel geguckt. Am weltgrößten Radioteleskop wurde gestreikt. Jetzt kann der Betrieb am Alma wieder aufgenommen werden. Die Angestellten einigten sich mit der Betreibergesellschaft darauf, dass sie jetzt nicht mehr ganz so lange arbeiten müssen und auf Bonuszahlungen, weil sie in so großer Höhe arbeiten.
Das Alma steht in der Wüste im Norden Chiles und befindet sich auf einer Höhe von rund 5.000 Metern über dem Meeresspiegel. Es soll Informationen über die Geburt des Kosmos sammeln und erforschen, wie es zum Urknall kam. Das Teleskop hat eine Milliarde Euro gekostet und wird von den USA, Kanada, Japan und Europa gemeinsam betrieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)