9. September 2013

Französische Firma will Zellen von Reichen einfrieren, damit sie ein Back-up von sich selbst haben

Ob man irgendwann einmal etwas mit den Zellen anfangen kann, das weiß keiner.

Aber trotzdem soll es den Menschen gut 45.000 Euro wert sein, ein paar Zellen einfrieren zu lassen. Die französische Firma Celletics bietet an, eine Art Back-up von sich selbst für die Zukunft zu konservieren. Dazu werden Hautzellen entnommen, die dann zu Stammzellen umgewandelt und in die Kühltruhe gelegt werden. Die Methode basiert auf der Entdeckung des Japaners Shinya Yamanaka, der dafür auch einen Nobelpreis bekommen hatte. Irgendwann könnte es möglich sein, aus den so genannten IPS-Zellen zum Beispiel Organe oder neues Gewebe zu züchten.

Seit zwei Monaten bieten die Franzosen ihren Dienst schon in den USA, der Schweiz, Dubai und Singapur an, jetzt ist er auch in Großbritannien verfügbar. Das berichtet der "Telegraph". Der Chef des Unternehmens sagte, das Angebot sei für all diejenigen, die alles haben, außer ein Mittel gegen das Altern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)