10. September 2013
Stephen Hawking ist ein glücklicher Mensch.
Das sagt der Ausnahmephysiker in seiner heute erscheinenden Biografie. Hawking hat ALS - Amyotrophe Lateralsklerose. Dabei bilden sich Nerven und Muskeln zurück. Er schreibt, als er die Diagnose gestellt bekam, habe er das als sehr unfair empfunden. Doch dann habe er begriffen, dass es eine Reihe wertvoller Dinge gebe, die er tun könne. Deswegen rät Hawking auch anderen Menschen mit Behinderung, sie sollten sich auf die Dinge konzentrieren, die sie tun könnten und nicht denen hinterhertrauern, die ihnen nicht möglich sind. Seine Krankheit habe etwa seine wissenschaftliche Arbeit nicht wesentlich beeinträchtigt. Manchmal war sie sogar ein Vorteil, sagt Hawking: So musste er etwa keine Vorlesungen halten oder gar Studienanfänger unterrichten. Auch von den Institutssitzungen blieb er verschont.
Stephen Hawking beschäftigte sich in seiner Laufbahn unter anderem mit der Relativitätstheorie und den physikalischen Gegebenheiten von Schwarzen Löchern. Er veröffentlichte Werke mit dem Titel "Eine kurze Geschichte der Zeit" oder "Das Universum in einer Nussschale".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)