10. September 2013
Der Klamottenmarke Abercrombie & Fitch geht es vor allem ums coole Image - für eine Ladeneröffnung werden dann gern einmal hundert halbnackte Männermodels aufgestellt.
Da passte die muslimische Mitarbeiterin, die sich weigerte ihr Kopftuch abzunehmen, wohl nicht ins Konzept. Ihr wurde gekündigt. Ein Gericht in San Francisco hat der Frau nun Recht gegeben - das Verhalten des Unternehmens ist laut dem Urteil diskriminierend. Damit kann die Ex-Angestellte jetzt Schadenersatz einklagen. Abercrombie argumentierte dagegegen: In den Läden gebe es Vorschriften für Frisur und Kleidung. Das sei entscheidend für das Geschäftsmodell. Das Unternehmen kann noch Berufung gegen das Urteil einlegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)