10. September 2013
Diese Jobs sind nicht gerade begehrt.
Aus Angst vor radioaktiven Strahlen kommen zu wenige Krankenschwestern in die japanische Provinz Fukushima. Das meldet die Nachrichtenagentur Jiji Press. In der Region gebe es immer noch zu wenig medizinisches Personal - obwohl der Reaktorunfall nach einem Erdbeben und einem Tsunami schon zweieinhalb Jahre her ist. Dem Bericht zufolge hat die Regierung zwar in den am schwersten betroffenen Provinzen Iwate, Miyagi und eben Fukushima die Auflagen für Kliniken gelockert. Aber das Angebot an medizinischen Dienstleistungen sei trotzdem nicht ausreichend. Das heißt: Längst nicht alle Krankenhäuser sind wieder betriebsbereit. Die Folge: Die meist älteren Menschen in der Region müssen weit fahren, um in eine Klinik zu kommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)