10. September 2013

Maya-Massengrab in Mexiko deutet auf Enthauptungen hin

Die Maya waren wohl wirklich so brutal, wie wir sie uns heute vorstellen.

Wissenschaftler der Uni Bonn haben in Mexiko ein Massengrab entdeckt, in der früheren Maya-Stadt Uxul. Die Forscher fanden darin 24 Skelette, etwa 1400 Jahre alt. Die Knochen zeigen klare Spuren von Gewalt.

Alle Schädel waren abgetrennt, genauso wie die meisten Unterkiefer. Die Forscher haben Beilspuren gefunden und gehen davon aus, dass die Körper verstümmelt wurden. Wahrscheinlich handelte es sich bei den Opfern um Feinde der Maya. Möglicherweise sogar um adlige Feinde: Einige Skelette hatten im Gebiss Zahneinlagen aus Jade. Ein Zeichen, dass sie reich gewesen sein müssen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)