10. September 2013

Frauenwünsche: Beruf geht vor Kinderkriegen

Für jüngere Frauen ist inzwischen der Beruf wichtiger als die Familie.

Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Berliner Wissenschaftszentrums für Sozialforschung. 93 Prozent der Frauen sagten, dass der Job oberste Priorität hat. 85 Prozent sagten das übers Kinderkriegen.

Das größte Problem sehen die Frauen weiter darin, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Mehr als die Hälfte ist sich sicher: Wer Kinder hat, kann keine Karriere machen. Von diesem Entweder-Oder fühlen sich die meisten Frauen unter Druck gesetzt und erwarten mehr Unterstützung von ihren Männern und von Politikern.

Stark verändert hat sich offenbar die Haltung der Männer zur Karriere ihrer Frauen. Fast die Hälfte der Männer findet es gut, wenn die Frauen viel verdienen. Bei der letzten Befragung vor fünf Jahren sahen das nur 17 Prozent gerne.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)