11. September 2013
Die Netzgemeinde ist gar nicht so bösartig zu Politikern und Parteien, wie ihr manchmal vorgeworfen wird.
So könnte man einen Aspekt der Studie zweier Wissenschaftler der Unis Münster und München zusammenfassen. Die beiden haben untersucht, wie Parteien und Politiker im Netz wegkommen, und zwar anhand von mehr als einer Million Tweets und über tausend Blogeinträgen. Ihr Fazit: Von einer "Meckerecke" kann keine Rede sein. Mehr als die Hälfte der Tweets zu Parteien sei positiv. Allerdings geben die Forscher auch zu, dass manche Beiträge vielleicht nett klingen, aber eigentlich ironisch gemeint sind.
Noch ein Ergebnis der Studie: Bei Twitter herrschen die Piraten - sie werden am meisten genannt. In den untersuchten Blogs liegen dagegen die Grünen vorn: Sie kommen in jedem vierten Beitrag vor - dicht gefolgt von der SPD und der Linken.
Es wurden allerdings nur Beiträge zwischen Mai und Mitte August untersucht.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)