11. September 2013
Noch vor einem Jahr hieß es, dass im Amazonasgebiet in Brasilien viel weniger Bäume abgeholzt werden als früher.
Satellitenaufnahmen zeigen jetzt aber etwas anderes: Demnach wurden zwischen Sommer 2012 und Sommer 2013 mehr als 2.700 Quadratkilometer Wald gerodet. Das entspricht einer Fläche, die fast so groß ist wie die von Belgien.
Der brasilianischen Raumfahrtbehörde zufolge wurde im vergangenen Jahr damit dreimal soviel abgeholzt wie im Jahr davor. Letztes Jahr hatte Brasiliens Regierung erklärt, die Abholzung sei um ein Drittel gesunken. Wissenschaftler und Umweltschützer warnen schon länger, dass Landwirtschaft und Industrie in Brasilien verhindern, dass der Regenwald langfristig geschützt wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)