11. September 2013
Masern - die galten lange Zeit nicht wirklich als Problem. Seit den 90er Jahren wird die Krankheit gut überwacht.
Jetzt schlagen Ärzte aber Alarm und raten Eltern, Kinder auf jeden Fall impfen zu lassen. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt: In diesem Jahr gab es bisher zehnmal so viele Masernfälle wie im vergangenen Jahr.
Die meisten Erkrankungen gab es in Bayern, gefolgt von Berlin. Wegen der steigenden Zahl der Masernfälle wird schon länger darüber diskutiert, ob eine Impfung Pflicht werden soll.
Bei Masern entzünden sich die Schleimhäute, es kommt zu Fieber und Hautausschlag. Normalerweise verläuft die Krankheit ohne Komplikationen, es kann aber auch zu Lungen- und Hirnhautentzündungen kommen.
Die Zahlen zu Masern schwanken stark. 2013 gab es 1.542 gemeldete Fälle, 2012 gab es 165, 2011 gab es 1.608 und 2010 gab es 780. 2006 und 2001 gab es besonders viele Fälle: 2006 mehr als 2.300 und 2011 mehr als 6.000.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)