11. September 2013

Nach 9/11: US-Regierung will Atemschutzmasken verbessern

Atemschutzmasken sollen eigentlich vor verschmutzter Luft schützen - doch die Realität sieht anders aus.

Das meinen zumindest die US-Regierung und die US-amerikanische Industrie. Nach einem Bericht der "New York Times" wollen sie eine neue Generation von Atemschutzmasken entwickeln.

Denn die Anschläge vom 11. September 2001 hätten gezeigt, dass Atemschutzmasken in der Praxis nicht viel taugen. Viele Arbeiter hätten damals die Maske heruntergerissen, weil sie zu unbequem war oder nicht richtig saß. Die Folge: Tausende Menschen waren stark verseuchter Luft ausgesetzt.

Seit den Anschlägen hat die New Yorker Feuerwehr über hundert Millionen Dollar in neue Atemschutzmasken und andere Schutzgeräte investiert. Nach Ansicht von US-Forschern spielen sie bei Epidemien in Zukunft eine große Rolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)