12. September 2013
Das Bild, das Nicht-Muslime vom Islam haben, hat einige Kratzer.
Oft ist von radikalen Muslimen oder Islamisten die Rede, die Gewalt propagieren. Ägypten will jetzt dazu beitragen, dass das Islambild im Ausland korrigiert wird. Die Regierung hat mitgeteilt, dass es eine gemeinsame Initiative gibt - und zwar vom Außenministerium und der al-Azhar-Universität, einer angesehenen islamischen Hochschule in Kairo.
Gemeinsam soll ein Bild des gemäßigten Islam verbreitet werden. Wie genau das aussehen soll, ist nicht bekannt, erstmal wurden nur Vereinbarungen darüber getroffen.
Erst vorgestern hatte die ägyptische Regierung in einem beispiellosen Schritt 55.000 islamischen Geistlichen verboten zu predigen, weil sie nicht staatlich zugelassen und außerdem fundamentalistisch ausgerichtet waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)