13. September 2013

Crowdfunding für vernachlässigte Themen im Journalismus

Manche Themen im Journalismus sind kompliziert und erfordern aufwändige Recherchen.

Das kostet Geld, das viele Journalisten nicht selber bezahlen können. Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) will solche vernachlässigten Themen trotzdem in die Medien bringen. Mithilfe von Spenden. Auf der Crowdfunding-Plattform "Krautreporter" hatte sie im Juli zehn Themen vorgestellt, über die in den Medien wenig berichtet wird und die sie als besonders brisant einschätzt.

Für drei dieser zehn Themen ist jetzt genug Geld zusammen gekommen, damit sie umgesetzt werden können: Einmal: Die Ausbeutung von Au-Pairs in Deutschland. Dann: Richter, die alleine über die Verteilung von Geldern aus Prozessen bestimmen. Und drittens: Die Auskunftsansprüche in US-amerikanischen Gerichtsprozessen gegen deutsche Unternehmen.

Der Geschäftsführer von "Krautreporter" Sebastian Esser zeigte sich trotzdem enttäuscht, dass für die anderen sieben Themen nicht genug Geld gesammelt werden konnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)