13. September 2013

US-Börsen installieren Stoppschalter

An den US-Börsen gibt es jetzt einen "Kill Switch".

Für die Börsianer könnte er sich genauso brutal anfühlen, wie er klingt. Der "Kill Switch" ist ein Stoppschalter, der den Handel sofort aussetzt. Dadurch wird verhindert, dass sich technische Probleme an der Börse auf die dort gehandelten Kurse auswirken. Ist die Börse abgeschaltet, ist es so, als wäre Sonn- oder Feiertag.

Damit reagieren die amerikanischen Börsen auf eine Panne bei der US-Technologiebörse Nasdaq. Sie musste den Handel für mehrere Stunden unterbrechen, weil eine Datenleitung gestört war. In der Zeit konnte nirgendwo auf der Welt eine Aktie der Nasdaq gehandelt werden. Gelistet sind auch Konzerne wie Apple, Google und Microsoft.

Es war schon die zweite technische Panne an einer Börse in den USA in kurzer Zeit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)