13. September 2013
Alle fünf Sekunden stirbt ein kleines Kind - meistens hätte es mit einfachen Mitteln gerettet werden können.
Das meldet das Kinderhilfswerk Unicef und kritisiert, dass die Weltgemeinschaft zu langsam vorankommt bei der Senkung der Kindersterblichkeit. Ihr Milleniumsziel wird sie der Prognose zufolge verfehlen. Eigentlich hatte man die Kindersterblichkeit zwischen 1990 und 2015 um zwei Drittel senken wollen. Nach den Schätzungen von Unicef wird das aber noch 13 Jahre länger dauern - obwohl man schon große Fortschritte gemacht hat.
Die Hälfte der Kinder stirbt laut dem Bericht unter anderem an Mangelernährung. Millionen Kinder könnten gerettet werden, mit einer besseren Betreuung von Müttern und Kindern und einfachen Mitteln wie Impfschutz, Antibiotika und Moskitonetzen. Besonders hoch ist die Todesrate in Südasien und dem südlichen Afrika. Unicef spricht aber auch von beeindruckenden Erfolgsgeschichten mancher Länder im Kampf gegen das Kindersterben. Besonders Investitionen in sauberes Trinkwasser, Bildung und die Gesundheitsversorgung der Armen hätten sich ausgezahlt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)