13. September 2013
In diesen Fällen konnte von journalistischer Sorgfaltspflicht keine Rede sein.
Der Deutsche Presserat hat Rügen gegen mehrere Veröffentlichungen der Regenbogenpresse ausgesprochen - konkret gegen "Frau aktuell", "Das neue Blatt", "Promi Welt", "Meine Freizeit" und "Freizeit Express". "Frau aktuell" hatte zum Beispiel in einem Bericht über den Volksmusiker Stefan Mross von einem "Alkoholschock" gesprochen. In dem Artikel wurden dann aber keine Belege für mögliche Alkoholprobleme des Musikers geliefert. "Freizeit Express" druckte angebliche Ultraschallfotos des ungeborenen Babys von Prinz William und seiner Frau Kate ab.
Der Deutsche Presserat ist das Selbstkontrollorgan der Presse. Dort kann sich jeder über Zeitungen, Zeitschriften und Veröffentlichungen im Internet beschweren. Das wird dann von einem Ausschuss geprüft. Die öffentliche Rüge ist die höchste Sanktionsmöglichkeit. Neben den Regenbogen-Blättern wurden dieses Mal auch "B.Z. Online", die Schachzeitschrift "Rochade Europa", die Thüringer Ausgabe der "Bild" und die "Augsburger Allgemeine" gerügt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)