13. September 2013
Die evangelischen Kirchen in Deutschland verlieren seit Jahren viele Mitglieder und haben deshalb weniger Geld als früher.
Offenbar sogar zu wenig, um zu heizen. Die Sankt-Petrus-Kirchengemeinde Springe bei Hannover hat beschlossen, dass es in ihrem Kirchgebäude grundsätzlich nur noch zehn Grad warm sein soll. Wollen die Gemeindemitglieder es im Winter wärmer haben, z.B. bei Hochzeiten, dann müssen sie dafür zahlen. Jedes Grad an Wärme extra kostet 25 Euro. Macht für eine normale Zimmertemperatur von 20 Grad 250 Euro.
Die Kirche in Springe sieht das Ganze als Experiment und will sehen, wie die Mitglieder es annehmen. Ein anderer Vorschlag, um Heizkosten zu sparen, war, die Kirche im Winter ganz dicht zu machen und das Gemeindehaus zu nutzen. Das hat der Kirchenvorstand aber abgelehnt.
http://www.sankt-petrus-springe.de/index_htm_files/gb_13-04_web.pdf
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)