16. September 2013

Rückspiegel: Vor 393 Jahren bricht die Mayflower nach Amerika auf

Im "Rückspiegel" segeln wir mit der Mayflower nach Amerika, die heute vor 393 Jahren in See stach.

Am 16. September 1620 verließ das Segelschiff Südengland. Für die Passagiere war die Fahrt ein großes Abenteuer. Niemand wusste, wie es in der neuen Welt aussieht und ob sie jemals wieder zurückkommen würden. Viele Puritaner, die in der alten Welt wegen ihrer Religion verfolgt wurden, setzten alle ihre Hoffnung in das neue Land.

Die Überfahrt nach Amerika wurde noch härter als befürchtet. Schlimme Herbststürme setzten den Auswanderern zu, schließlich landeten sie auch noch viel zu weit nördlich und mussten an der Ostküste Nordamerikas überwintern. Viele starben an Lungenentzündung und Tuberkulose.

Die Reise der Mayflower gilt als bekanntestes Beispiel für die Kolonialisierung Amerikas durch die Europäer. Doch die begann eigentlich schon viel früher. Genau genommen mit der Entdeckungsfahrt von Christoph Columbus 1492.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)