16. September 2013
Die Rassentrennung in den USA ist Geschichte.
Dass Schwarze und Weiße z.B. zusammen zur Schule gehen, ist zum Glück normal geworden. Ganz anders war das noch in den 60er Jahren, vor allem in den Südstaaten der USA, z.B. in Alabama. Jeder, der damals versuchte an dieser Diskriminierung etwas zu ändern, der musste sich bedroht fühlen vom Ku Klux Klan. Vor genau 50 Jahren töteten Mitglieder der rassistischen Organisation in Alabama vier schwarze Mädchen mit einer Bombe.
An diese Tat erinnerten am Abend hunderte Menschen in der Stadt Birmingham. Sie versammelten sich in der Kirche, neben der die Bombe damals explodiert war. Auch der Generalstaatsanwalt der USA und die frühere Außenministerin Condoleeza Rice kamen zu der Gedenkfeier.
Das Attentat hatte im September 1963 zu landesweiten Protesten gegen rassistische Gewalt geführt. Im Nachhinein half dieser Aufruhr mit dabei, die Rassentrennung in den USA abzuschaffen. Die drei Täter von Birmingham wurden erst Jahre nach der Tat verurteilt.
Bilder und Videos über den Anschlag hat der Fernsehsender CBS auf seiner Homepage.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)