16. September 2013
Wer sich ein Bild davon machen will, wie die Berliner Mauer Ost und West geteilt hat, der sollte die Bernauer Straße besuchen.
Aber er muss sich beeilen. Denn die dortige offizielle Gedenkstätte wird jetzt erstmal geschlossen, und zwar für mehr als ein Jahr. Die Ausstellung soll neu gestaltet und doppelt so groß werden. Dafür kann die Stiftung Berliner Mauer drei Millionen Euro ausgeben, wie der Stiftungsdirektor der dpa sagte.
Zu der Gedenkstätte gehört ein Dokumentationszentrum und eine Erinnerungslandschaft. Sie liegt im ehemaligen Todesstreifen und zeigt unter anderem Originalstücke der Mauer. Die Bernauer Straße galt als Symbol der deutschen Teilung. Nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 gehörten die Häuser zum Osten, der Bürgersteig zum Westen.
Webseite der Stiftung Berliner Mauer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)