16. September 2013
Hunger, Zwangsarbeit und öffentliche Hinrichtungen - das droht den Menschen in Nordkorea, die nicht bedingungslos hinter Machthaber Kim Jong Un stehen.
Wie die Korea-Forscherin Sang-Yi O-Rauch von der Uni Bonn berichtet, reicht es dafür schon, das Bild des Führers in der Wohnung nicht sauber zu halten. Die Menschenrechtslage in dem kommunistischen Land habe sich seit der Machtübernahme von Kim Jong Un verschlechtert, die Staatskontrolle zugenommen. Laut O-Rauch wird auch die heutige Wiedereröffnung des gemeinsamen Industriekomplexes von Nord- und Südkorea in Kaesong nicht viel daran ändern. Zwar kämen dadurch wieder mehr Auslandsinformationen nach Nordkorea. Das ausgefeilte Kontroll- und Terrorsystem des Staates verhindere aber jede Oppositionsbildung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)