16. September 2013
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Das ist wohl das Motto der Schulverwaltung im amerikanischen Glendale in der Nähe von Los Angelos. Der Nachrichtesender CNN berichtet, dass die Behörde eine Firma beauftragt hat, die Social-Media-Aktivitäten von 14.000 Schülern zu überwachen.
Die Verwaltung begründete das mit der Sicherheit der Kinder und Jugendlichen. Die Firma habe bereits ein Pilotprojekt durchgeführt. Dabei sei der Selbstmord eines Schülers verhindert worden, den er über ein soziales Netzwerk angekündigt hatte.
Wie genau die Firma die Aktivitäten der Schüler überwacht, ist nicht bekannt. Offenbar soll nach Schlüsselwörtern gesucht werden. Die Schulbehörde bekommt dann einen täglichen Bericht über verdächtige Postings. Kritiker verurteilen die Aktion als Eingriff in die Privatsphäre der Schüler.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)