17. September 2013
Nur acht von 365 Zeitungen in Deutschland werden von Frauen geleitet.
Das sind gerade einmal zwei Prozent. Das berichtet die Online-Ausgabe der "taz". Marion Horn, die ab Oktober die "Bild am Sonntag" leitet, wird die neunte Frau an der Spitze einer deutschen Zeitung sein. Das ist zu wenig, meint der Verein Pro Quote Medien. Dessen Vorsitzende Annette Bruhns schreibt in der "taz", dass sie glaubt, den Chefredakteuren mangele es an Vertrauen in das Können von Frauen. Sie scheuten Veränderung. Deshalb seien bei den Wechseln in der Führungsspitze von "Spiegel" und "Handelsblatt" Männer von Männern nachgeholt worden.
Pro Quote berichtet, dass sich immerhin im letzten Jahr der Frauenanteil an Leitungsposten unterhalb der Chefredaktion verdoppelt hat.
Den Artikel in der "taz" kann man hier nachlesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)