17. September 2013
Seit einer Woche gibt es in China ein neues Gesetz, wonach bestimmte Aussagen im Netz hart bestraft werden.
Wenn online aus Sicht der Behörden ein "Gerücht" verbreitet wird, wird der Verfasser bestraft, sobald 5.000 andere Nutzer den Text gelesen haben oder er mehr als 500 Mal gepostet wurde. Dann gilt das Gerücht als Verleumdung und es drohen Haftstrafen von bis zu drei Jahren.
Die "Süddeutsche Zeitung" fasst zusammen, was in China passiert ist, seit das Gesetz eingeführt wurde. Ihr Korrespondent schreibt, dass seitdem viele Blogger festgenommmen worden seien. Andere, bekannte Blogger würden von der Regierung vermutlich erpresst. Zumindest seien sie im Fernsehen zu sehen und sagten dort, wie gut das Gesetz sei und dass sich jeder Internetnutzer daran halten solle.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)