17. September 2013

Bundespräsident hält Zeitungen weiter für wichtig und glaubt an ihre Zukunft

Google und Twitter können keinen Reporter vor Ort ersetzen.

Dieser Meinung ist Bundespräsident Joachim Gauck. Seiner Ansicht nach kann sich die Form der Zeitung zwar verändern, er glaubt aber an die Zukunft des Mediums. Gauck hielt zum Abschluss des Jahreskongresses der Deutschen Zeitungsverleger eine Rede vor rund 300 Teilnehmern. Gauck sagte, apokalyptische Debatten um das Zeitungssterben seien wenig hilfreich. Die Branche müsse stattdessen auf neue Geschäftsmodelle setzen.

Die Finanzierung von Journalismus stand im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens in Dresden. Ideen wie Stiftungen oder "crowdfunding" lehnten die Verleger ab. Sie befürchten, dass die Unabhängigkeit der Presse darunter leiden würde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)