17. September 2013
Aus den Meeren kennt man das Problem schon - kleine Plastik-Teilchen sammeln sich im Wasser an und werden zur Gefahr für Tiere.
Wie ein Forscherteam meldet, gilt das inzwischen allerdings auch für Flüsse in Norddeutschland. Die Wissenschaftler waren 15 Tage mit dem Forschungsschiff "Aldebaran" unterwegs und nahmen Wasser- und Bodenproben. Erste Zwischenergebnisse stellten sie heute in Hamburg vor. Die leitende Wissenschaftlerin Sandra Schöttner wies noch auf ein neues Problem hin: Es seien nicht nur zerriebene Plastiktüten gefunden worden, sondern auch Anzeichen für Nanopartikel - zum Beispiel aus Zahnpasta, Peelings und Fleecepullovern, die mit dem Abwasser in die Flüsse gespült würden.
Nano-Partikel werden inzwischen in vielen Alltagsgegenständen verarbeitet - sie sind so klein, dass sie durch die Haut aufgenommen werden können. Ob sie gesundheitsschädlich sind, ist nicht abschließend geklärt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)