17. September 2013
Wer an Leukämie erkrankt ist, dem kann eine Knochenmark-Transplantation helfen.
Aber so ein Eingriff ist nicht ganz einfach. Das renommierte St. Jude Children´s Research Hospital im US-Bundesstaat Tennessee hat jetzt eine neue Methode entwickelt, mit der das Sterbe-Risiko nach einer Knochenmark-Transplantation gesenkt werden kann - um 60 Prozent.
Laut der Forscher ist schon länger bekannt, dass einige Spender Immun-Zellen mit einem speziellen Protein besitzen, die besonders wirksam sind gegen Krebs. Dem Krankenhaus ist es jetzt gelungen, dazu einen Test zu entwickeln. Mit dem können die geeignetsten Spender identifiziert werden. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass die Immun-Zellen mit dem speziellen Protein nach einer Transplantation auch gegen Infektionskrankheiten und vor auto-immun Krankheiten schützen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)