18. September 2013

Starbucks will keine Waffen mehr in US-Cafés

"Bitte bringt keine Waffen mehr in unsere Cafés" - mit diesem Aufruf hat sich der Chef der Starbucks-Kaffeehauskette an seine US-Kunden gewandt.

In einem offenen Brief schreibt Howard Schultz, Starbucks sei ohne seinen Willen mitten in die nationale Waffendebatte geraten. In den vergangenen Monaten hatten sich wiederholt Waffenbefürworter zu einem "Starbucks Appreciation Day" getroffen - über Facebook und andere Netzwerke riefen sie dazu auf, mit ihren Pistolen in die Cafés zu gehen. In vielen US-Staaten dürfen Bürger Waffen frei mit sich herumtragen. Die Treffen riefen wiederum Waffengegner auf den Plan, die daraufhin auch in die Cafés gingen, um gegen das Waffen-Tragen zu protestieren.

In dem offenen Brief, der auf der Homepage des Unternehmens zu lesen ist und morgen auch in mehreren großen US-Zeitungen veröffentlicht werden soll, heißt es aber, dass Waffenträger weiter bedient würden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)