18. September 2013

Stephen Hawking: Behinderung gab mir Raum zu forschen

Der Astrophysiker Stephen Hawking sitzt seit 50 Jahren im Rollstuhl - seine Behinderung sieht er aber auch positiv.

In einem Interview mit der BBC sagte er, dass er mehr Raum hatte zu forschen. Er habe sich auf das konzentriert, was er kann - und das rät er auch anderen Menschen mit Behinderungen.

Allerdings ist für Hawking auch klar: Wer unheilbar krank ist und schlimme Schmerzen hat, sollte das Recht bekommen, sein Leben zu beenden. Die Menschen, die jemanden dabei unterstützten, sollten nicht verurteilt werden. Es dürfe jedoch niemand zum Sterben gedrängt werden.

Der 71-jährige Hawking leidet an einer degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems. Bei einer Operation in den 80er Jahren hat er außerdem seine Stimme verloren und kann sich nur noch über einen Sprachcomputer verständigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)