18. September 2013

Botanische Gärten in Deutschland wollen Wildpflanzen schützen

Wilde Pflanzen sollen in Deutschland in Zukunft besser überleben können.

Mehrere Botanische Gärten haben sich zusammengeschlossen, um das Überleben einzelner Pflanzenarten zu sichern. Dabei geht es zum Beispiel um eine deutsche Orchidee, das Breitblättrige Knabenkraut, Arnika und Sumpfenzian.

Bei dem Projekt unter der Federführung der Universität Osnabrück sollen die Samen der Pflanzen gesammelt und archiviert werden. Anschließend werden die Pflanzen in den Botanischen Gärten aufgezogen und an ursprünglichen Standorten wieder ausgewildert. Das Projekt wird von der Bundesregierung mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Für den Anfang sollen 15 Pflanzenarten gesichert werden.

Bei dem Projekt dabei sind die Botanischen Gärten in Berlin, Karlsruhe, Osnabrück, Potsdam und Regensburg sowie die Pädagogische Hochschule in Karlsruhe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)