19. September 2013
Eine Vorlesung in den eigenen vier Wänden - der Prof reist an und referiert nur vor dem eigenen Freundeskreis.
Mit solchen Aktionen werben die 43 ostdeutschen Hochschulen um Studenten aus den alten Bundesländern. Die Wohnzimmer-Vorlesungen sind dabei Teil der Kampagne mit dem Namen "Studieren in Fernost". Sie soll unter anderem für die persönliche Betreuung an den Universitäten und die guten Lebensbedingungen in Ostdeutschland werben.
Inzwischen sind die ostdeutschen Hochschulen bei westdeutschen Abiturienten auch schon sehr beliebt. Der Anteil der westdeutschen Studienanfänger liegt inzwischen in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern bei knapp 40 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 36 Prozent und in Sachsen bei gut 26 Prozent. In Brandenburg kommt fast jeder zweite Studienanfänger aus den alten Bundesländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)