19. September 2013
Bei der Kommunalwahl in Estland müssen sich die Wähler auf Doppelgänger gefasst machen.
Dort werden die exakten Namen des Staatspräsidenten und des Regierungschefs auf den Stimmzetteln stehen. Allerdings sind nicht sie das - sondern einfach Namensvetter von Toomas Ilves und Andrus Ansip. Einer der beiden Kandidaten sagte, dass er hofft, dass die Wahl nicht durch die Namensgleichheit beeinflusst wird.
Ilves tritt für die Sozialdemokraten an und hat seinen berühmten Namensvetter, den Staatspräsidenten, auch schon einmal persönlich getroffen. Der Staatspräsident soll ihm zu seinem Namen gratuliert haben - Ilves hätte geantwortet, dass es an seinem auch nichts auszusetzen gäbe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)