20. September 2013
Ein Jahr ist es her, dass die Lungen-Krankheit MERS zum ersten Mal aufgetaucht ist.
Mehr als 50 Menschen sind bisher daran gestorben. Noch immer ist nicht klar, wie sich die Krankheit verbreitet. In Verdacht stehen Dromedare und Fledermäuse, aber auch Ziegen, Schafe, Hunde, Katzen und Nagetiere.
Im Fachmagazin "The Lancet" ist jetzt eine neue Studie zu der Übertragung von MERS erschienen. Forscher aus Großbritannien und aus Saudi-Arabien hatten das Viren-Erbgut von 21 Patientenproben untersucht und große Unterschiede festgestellt. Das heißt, dass sich die Patienten auf verschiedenen Wegen angesteckt haben müssen. Es gibt mindestens drei verschiedene Linien der Viren. Sie haben einen gemeinsamen "Vorfahren". Die Trennung soll aber schon relativ lange her sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)