20. September 2013

Menschrechtler kritisieren Tourismus-Boom in Tibet

"Tibet ist für chinesische Touristen ein 'Disneyland' unter eigener staatlicher Kontrolle."

Das sagen Menschenrechtler des Portals "Tourism Watch". Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Gormo nach Lhasa 2006 sei ein regelrechter Tourismus-Boom unter den Chinesen ausgebrochen. Vorher hätten etwa eine Million Touristen die Autonome Region Tibet besucht, im vergangenen Jahr seien es etwa zehn Millionen gewesen - die meisten davon Chinesen.

Den Tibetern helfe der Tourismus aber wenig. Die Reisebranche werde von Chinesen dominiert. Die Menschenrechtslage bleibe besorgniserregend.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)